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Harkielweg 1, 24963 Tarp

Aktuelles zum Waldfriedhof Tarp

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Aktuelles zum Waldfriedhof Tarp

Eine ältere Dame sitzt beim Bestatter. „Mein Mann ist verstorben, wir haben keine weiteren Angehörigen in der Nähe, was ist, wenn auch ich nicht mehr bin?“ so die vertrauensvolle Frage an den Fachmann. Er antwortet mit einer Gegenfrage: „Was halten sie von einer Urnenbestattung unter Bäumen ohne irgend einen Grabschmuck?“ Diese Alternative wird seit acht Monaten auch auf dem Tarper Waldfriedhof angeboten, drei Schilder sind bereits angebracht, eine weitere Beisetzung für diese Form der letzten Ruhe ist angekündigt.

„Seit Januar 2013 bietet der Waldfriedhof die Urnenbestattung unter Bäumen an“. Es gab zahlreiche Anfragen von Bürgern, die sich Gedanken machten über eine spätere Grabpflege. Häufig gibt es keine Angehörigen, die ortsnah wohnen, eine Pflege übernehmen könnten. So wurde diese Grabart eingerichtet. Die Bestattung erfolgt im Schatten der Bäume in Urnen. Diese müssen mit mindestens 60 cm Erde bedeckt werden. Auf jeden Grabschmuck wird verzichtet. Am Baumstamm werden kleine unauffällige Schilder angebracht, der letzte Hinweis auf jemanden, der einmal war. Drei Schilder hängen bereits an einem kräftigen Baum, ein weiteres ist schon fertig.

Foto: Hans Heinrich Lauer staunt darüber, dass seit Januar 2013 bereits drei Schilder von Verstorbenen am Baum angebracht wurden.

Peter Mai

10.2013

Mitteilung:
In den vergangenen Jahren hat die Urnenbestattung im Vergleich zu den Sargbestattungen auf vielen Friedhöfen und so auch bei uns sehr stark zugenommen. Aus diesem Grund sah sich die ev. Kirchengemeinde Tarp gezwungen, die Grabgebühren und die Bestattungsgebühren mit Wirkung vom 01. Januar 2013 um 10 % anzuheben. Gleichzeitig wurde die Möglichkeit geschaffen, auch auf unserem Waldfriedhof Bestattungen unter einem Baum vorzunehmen. Die neuen Friedhofsgebühren können während der Öffnungszeiten im Kirchenbüro eingesehen werden. Sie finden die Gebührensatzung aber auch hier.

03.2013

„Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“

Liebe Gemeinde!

Nicht jede Schwangerschaft verläuft ohne Komplikationen und beschenkt Eltern mit einem gesunden Kind. Manches Mal endet eine Schwangerschaft vorzeitig oder durch eine Totgeburt. Für die Eltern ein schmerzlicher Verlust, statt Leben, Abschied und Trauer durchleben zu müssen.

Obwohl für fehl- und totgeborene Kinder keine Bestattungspflicht besteht, äußern Eltern oft den Wunsch, auch ihrem Kleinen eine würdevolle Bestattung zu gewähren und es an einem guten Ort zu wissen.

Seit November 2010 hat der Kirchenvorstand der ev. Kirchengemeinde Tarp auf dem Waldfriedhof eine solche Gedenkstätte für trauernde Eltern errichten lassen.

Die neu geschaffene Gedenkstätte bietet verschiedene Möglichkeiten der Bestattung der Kinder.

(Nähere Informationen zu den Kosten einer Beisetzung erfahren sie über das Kirchenbüro Tarp: 04638-441)

Die Gedenkstätte ist auch für Eltern gedacht, deren Kind in vergangener Zeit nicht beerdigt werden konnte, auch sie können hier einen Platz des Gedenkens finden.

Zugleich ist dieser Ort natürlich für alle Besucherinnen und Besucher des Waldfriedhofes ein Platz der Einkehr und des Innehaltens.

In einem würdigen Rahmen mit einer feierlichen Andacht auf dem Waldfriedhof wurde im November 2010 die neue Gedenkstätte ihrer Bestimmung übergeben, indem wir uns an die Worte von Jesus Christus erinnerten, der er spricht:

„Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“

Pastor Bernd Neitzel

„Da Kirche und Friedhof in Tarp räumlich voneinander getrennt sind, soll der Waldfriedhof einen Glockenturm bekommen“, so der einmütige Beschluss des Kirchenvorstandes der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Tarp am 26. April 2000, „um unseren verstorbenen Gemeindegliedern mit dem Klang der Glocke noch einmal Ehre zu erweisen, so wie es allgemein üblich ist auf Friedenhöfen, die um die Kirche angelegt sind. Zugleich würde der Tarper Friedhof ein neues würdiges Erscheinungsbild erhalten“.

Daraufhin machte sich der Friedhofsausschuss des Kirchenvorstandes an die Arbeit.

Die erste Überlegung war, wie der Glockenturm überhaupt aussehen soll? Verschiedene Türme auf anderen Friedhöfen in der Region wurden angeschaut und schließlich der Grundsatzbeschluss gefasst, dass der neue Glockenturm auf dem Friedhof dem großen Glockenturm unserer ev. Versöhnungskirche zu Tarp gestalterisch ähnlich sein soll.

Zweitens wurden wir uns über den Standort des Glockenturmes schnell einig. Der Glockenturm soll im Eingangsbereich des Friedhofes auf der linken Rasenflächeseite zwischen den Bäumen stehen.

Nicht zuletzt stellte sich die wesentliche Frage nach der Größe und dem Klang der Glocke.

Hilfreich zur Seite standen uns bei allen diesen Überlegungen der Tarper Architekt Herr Nico Harksen, der in Absprache mit dem Baudezernat unserer Ev.-Luth. Nordelbischen-Kirche den Glockenturm konstruierte, sich mit Hilfe von Herrn Bauingenieur Hans-Jürgen Eggers (Tarp) um die Statik kümmerte sowie das Baugenehmigungsverfahren und die Koordination der Handwerkerfirmen übernommen hatte. Sechs Meter ist der Glockenturm hoch und steht auf einem Sockel von 2,5 Metern im Quadrat.

Der Glockensachverständige Herr Volker Scheibe aus Niebüll half uns bei der Auswahl der Glocke, die am 19. Oktober 2001 bei der Glockengießerei PERNER in Passau gegossen wurde. Die Glocke ist bei einem Durchmesser von 55 cm 100 kg schwer und trägt den Ton fis-Moll und wird mittels Holzjoch in die Glockenturm-Holzkonstruktion eingehängt. Als Inschrift haben wir in Anlehnung an die mittlere Glocke im Glockenturm der Versöhnungskirche einen Vers aus Matthäus-Evangelium 5. Kapitel (Vers 4) der Bergpredigt Jesu gewählt:

„Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.“

Die Einweihung der Glocke erfolgte im Anschluss an den Gottesdienst am 1. Advent 2001 um 11:00 Uhr. Vorher wurde die neue Glocke zunächst in der Kirche aufgestellt

Pastor Bernd Neitzel

 

Weitere Dokumente / Formulare zum Waldfriedhof

Stand: 17.09.2015